Fazit:
Der Export gebrauchter Fahrzeuge aus Salzgitter eröffnet Verkäufern attraktive Zusatzmärkte, in denen ältere, seltene oder deutsche Modelle oft höhere Preise erzielen als im überfüllten Inlandsmarkt. Entscheidend ist eine sorgfältige Vorbereitung: Neben der Ausfuhranmeldung beim Zoll mit elektronischem Ausfuhrbegleitdokument (ABD) und gegebenenfalls Carnet ATA müssen alte Kennzeichen und Zulassungsdokumente bereitgestellt werden. Je nach Zielregion sind zusätzliche Genehmigungen, technische Gutachten oder Abgaszertifikate nötig.
Für den Transport stehen verschiedene Optionen zur Wahl – Lkw-Überführung, RoRo-Schiff oder Container – wobei jede Lösung Vor- und Nachteile hinsichtlich Kosten, Termintreue und Transportschutz bietet. Eine umfassende Transportversicherung und ein erfahrener Logistikpartner mit weltweitem Netzwerk minimieren Risiken und Verzögerungen.
Finanziell profitieren Verkäufer durch die Rückerstattung der in Deutschland gezahlten Mehrwertsteuer, sollten jedoch Einfuhrzölle, Umsatzsteuern und eventuelle Währungsrisiken im Zielland berücksichtigen. Das Einholen detaillierter Informationen zu Abgaben und Absicherung über Währungsinstrumente stellt sicher kalkulierbare Preise.
Da internationale Gewährleistungs- und Haftungsregeln stark variieren, empfiehlt sich die schriftliche Fixierung aller Vereinbarungen – idealerweise in beiden Sprachen – sowie gegebenenfalls der Abschluss spezieller Export- oder Transportversicherungen. Mit der Unterstützung erfahrener Exportdienstleister lässt sich der gesamte Prozess effizient abwickeln und der Verkaufserlös maximieren.