Beim Autoankauf bezeichnet „Wertverlust“ die Differenz zwischen dem ursprünglichen Neupreis und dem beim Wiederverkauf oder bei der Inzahlungnahme erzielten Betrag. Bereits unmittelbar nach der Auslieferung können Sofortabschläge von bis zu 20 % anfallen, gefolgt von einer jährlichen Wertminderung von durchschnittlich 5 bis 10 %. Neben dem Alter sind besonders die Laufleistung, der technische Zustand von Motor, Getriebe und Bremsen sowie optische Faktoren wie Lackschäden und Dellen entscheidend. Eine lückenlose Wartungshistorie, regelmäßige Inspektionen, Öl- und Reifenwechsel nach Herstellervorgaben sowie ein gepflegtes Interieur tragen wesentlich zur Werterhaltung bei.
Marktbezogene Einflüsse – darunter Markenreputation, Modellkategorie (z. B. SUV vs. Kompaktwagen), Dieselkrise, Spritpreisschwankungen und der Trend zu Elektro- und Hybridfahrzeugen – wirken sich ebenfalls auf den Restwert aus. Saisonale Nachfragespitzen, etwa für Cabrios oder Winterreifen, sind eher von untergeordneter Bedeutung. In Salzgitter kommen spezifische regionale Faktoren hinzu: Stop-and-Go-Verkehr, Umweltzonen und Parkraummangel begünstigen kompakte Stadtflitzer, während Geländewagen in Randbezirken gefragt bleiben.
Um den Wertverlust beim Ankauf in Salzgitter zu begrenzen, empfiehlt sich der Nachweis einer vollständigen Pflegehistorie, moderates Fahrverhalten mit überschaubarer Kilometerleistung sowie die zeitnahe Behebung kleinerer Lackschäden. Originaldokumente und Zubehör steigern die Attraktivität, wohingegen Billigtuning den Wert mindern kann. Ein optimaler Verkaufszeitpunkt liegt vor Ablauf der Garantie oder nach großen Modellpflege-Maßnahmen. Mithilfe einer professionellen Fahrzeugbewertung lässt sich schließlich der bestmögliche Verkaufspreis erzielen.