Eine Rückfahrkamera ist ein an der Fahrzeugheckpartie montiertes System, das dem Fahrer über einen Monitor im Cockpit eine Echtzeit-Videodarstellung des Bereichs hinter dem Fahrzeug liefert. Moderne Kameras nutzen wetterfeste CMOS-Sensoren mit hoher Auflösung, Dämmerungs- oder Infrarot-LEDs und dynamische Hilfslinien, die sich mit der Lenkradstellung mitdrehen. Dadurch werden Einpark- und Rückwärtsmanöver in engen Parklücken oder Hofzufahrten erheblich sicherer und präziser. Moderne Varianten verfügen über adaptive Belichtungssteuerung, Blendschutzfilter und robuste Gehäuse, die auch bei Regen, Schnee oder Staub klare Bilder gewährleisten.
Für städtische Autofahrer, Familien mit kleinen Kindern und Gewerbetreibende reduziert die Rückfahrkamera das Risiko von Kollisionen mit Fußgängern, Radfahrern oder anderen Fahrzeugen drastisch. Gleichzeitig minimiert sie Lackschäden und senkt langfristig Reparatur- und Wartungskosten. Beim Auto-Ankauf in Salzgitter gilt eine werkseitig integrierte Kamera als wertsteigerndes Merkmal: Fahrzeuge erzielen höhere Ankaufspreise. Nachrüstkits sind ab rund 100 Euro erhältlich, hochwertige fahrzeugspezifische Systeme kosten 200–400 Euro plus fachgerechtem Einbau.
Rechtlich muss das System StVZO-konform sein, eine EG-Typgenehmigung tragen und gegebenenfalls in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden, um Versicherungsschutz zu gewährleisten. Die fachgerechte Installation erfordert Kenntnisse der Fahrzeugelektrik und Kalibrierung der Hilfslinien; regelmäßige Reinigung und Sichtprüfungen sichern die Funktionsfähigkeit.
Zukünftig werden 360°-Kamerasysteme, KI-gestützte Hinderniserkennung und Augmented-Reality-Overlays dominieren, was Fahrzeuge mit solchen Hightech-Features weiter attraktiv macht.