Fazit
Der Import eines Fahrzeugs nach Salzgitter umfasst von der Modellwahl im Ausland bis zur Zulassung auf deutschen Straßen mehrere aufeinanderfolgende Schritte. Zunächst sollte geprüft werden, ob das Wunschfahrzeug deutschen Emissions- und Sicherheitsvorschriften entspricht oder ob technische Anpassungen nötig sind. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrags organisieren Speditionen oder internationale Logistikanbieter den sicheren Transport – innerhalb der EU oft unkompliziert, aus Drittländern per Schiff oder Luftfracht inklusive Transportversicherung. Bei der Einfuhr nach Salzgitter fällt für EU-Fahrzeuge in der Regel nur die 19 %ige Einfuhrumsatzsteuer an; aus Nicht-EU-Staaten kommen zusätzlich Zölle hinzu. Alle relevanten Papiere (Kaufvertrag, Frachtpapiere, Ursprungszeugnisse) sind beim Hauptzollamt vorzulegen, um den Zollbescheid zu erhalten. Im Anschluss erfolgt die technische Prüfung durch TÜV, DEKRA oder GTÜ: Brems-, Licht- und Abgaswerte werden kontrolliert und erforderliche Nachrüstungen wie Partikelfilter, ABS oder rechtsverkehrstaugliche Scheinwerfer angebracht. Nach bestandener HU/AU und Ausstellung der CoC sowie gegebenenfalls einer deutschen ABE beantragt man bei der Kfz-Zulassungsstelle mit eVB-Nummer die Zulassung und erhält die Kennzeichen. Abschließend empfiehlt sich ein Fachbetrieb für Feineinstellungen und der Erwerb von Umweltplaketten. Eine sorgfältige Planung, lückenlose Dokumentation und Beachtung aller rechtlichen Vorgaben garantieren einen reibungslosen und rechtssicheren Fahrzeugimport nach Salzgitter.